Panzerjägerkompanie 210 - Standort Augustdorf

Die GFM-Rommel-Kaserne in Augustdorf

Gemeinde Augustdorf
Augustdorf
Nordtor / GFM-Rommel-Kaserne
Rommel-Biografie
GFM Erwin Rommel / Biografie

Allgemeine Entwicklung der Kaserne

Die Entwicklung von Augustdorf im 20. Jahrhundert wurde durch das ursprünglich für den Reichsarbeitsdienst angelegte Lager Augustdorf bestimmt. Bei der Erweiterung des Truppenübungsplatzes in der Senne war es 1937 bezugsfertig und erhielt den Namen "Nordlager". Hier war ein Ergänzungsbataillon untergebracht. Die Kapazität desLagers erweiterte sich ständig und lag am Ende des 2. Weltkrieges bei 16.000 Mann. Unter anderem waren in der Kaserne das SS-Panzerersatz- und Ausbildungsbataillon 1 der Waffen-SS in der Kaserne untergebracht, aus dem in den letzten Monaten des Krieges die SS-Panzerbrigade Westfalen aufgestellt wurde, die an der letzten Panzerschlacht, um Paderborn, maßgeblich beteiligt war. Bei der Verteidigung der Kaserne kam es zu der "Schlacht in der Dörenschlucht" bei denen 35 Männer einer Genesendenkompanie der Waffen-SS gefallen sind, nachdem sie den Vormarsch der Amerikaner durch Abschuss von 7 Sherman-Panzern, zumindest zeitweise, aufgehalten haben.
Die Soldaten fanden ihre letzte Ruhe auf einem kleinen Ehrenfriedhof nahe der Kaserne.

Ab 1945 wurde das Nordlager für verschiedene Personenn genutzt. Zunächst waren dort bis zu ihrer Repariierung ehemalige russische Kriegsgefangene und verschleppte Osteuropäer untergebracht.

Die ersten Soldaten der Bundeswehr zogen am 26. Juni 1957 in die neu errichteten Unterkünfte im "Neuen Lager", wie die Kaserne damals genannt wurde.Das Gelände wurde nach und nach umgestaltet.
Gliederung in den 50er und 60er Jahren.

Am 20. Juli 1961 erhielt diese Truppenunterkunft den Namen "Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne". An diesem Akt nahmen die Witwe und der Sohn des Feldmarschalls teil.

Die Truppenteile seit Gründung der Kaserne haben sich ständig verändert und gerade in der Bundeswehrzeit haben sich die Zusammensetzung der Truppenteile durch die "Heeresstrukturreformen" stark geändert.
Gliederung in den 70er und 80er Jahren.
In den 90er Jahre bis jetzt wurden, nach jahrelanger Vergrößerung des Standortes, die ersten Truppenteile aufgelöst.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist jedoch, trotz der Truppenreduzierungen, der Standort Augustdorf gesichert.
Planungen für 2002.

Seit 2007 untersteht die PzBrig 21 der 1. Panzerdivision in Hannover und hat nachfolgende Gliederung:
Panzerbrigade 21 in Augustdorf
* Stabskompanie Panzerbrigade 21
* Panzergrenadierbataillon 212 (Augustdorf)
* Panzerbataillon 203 (Augustdorf)
* Panzerartilleriebataillon 215 (Augustdorf)
* Logistikbataillon 51 (Stadtallendorf)
* Logistikbataillon 7 (Unna)
* Aufklärungskompanie 210 (Augustdorf)

Panzerbrigade 21


Aufstellungsbefehl

Heeresstruktur 2 (1959-1971)

Heeresstruktur 2 M (1971-1972)

Heeresstruktur 3 (1972-1980)

Heeresstruktur 4 (1980-1993)

Heeresstruktur 5 (1993-1997)

Heeresstruktur 6 (seit 1997)

Heeresstruktur 7 (seit 2007)